Über mich

Cathrin Clift, Jahrgang 1968, geboren und aufgewachsen in Ostberlin, machte nach dem Abitur eine Lehre zur Bau- und Möbeltischlerin und studierte dann, nach der Wende, von 1990 bis 1996 Psychologie. Während ihres Studiums sammelt sie während eines einjährigen Praktikums, als Casemanagerin in den USA, Erfahrungen in der Arbeit mit autistischen Menschen. Theoretischer und praktischer Schwerpunkt ihres Studiums ist jedoch die Sozial- und die Kommunikationspsychologie und dort vor allem gruppendynamische Prozesse. Ebenfalls in dieser Zeit entdeckt sie die Möglichkeiten des Theaters in der soziokulturellen und in der psychologischen Arbeit. Geradezu klassisch für Berlin in den 90er Jahren startet ein Theaterprojekt in einer besetzten Fabriketage und reift schließlich zu einem geförderten Vereinsprojekt „WerkArt e.V.“. 

 

Beruflich folgen einige Jahre in der Forschung an der Humboldt Universität und bei „artop“ und dann Rückkehr in die Praxis der ambulanten, sozialpädagogischen Angebote bei der „tandem BQG“. Hier arbeitete sie bis 2016 sowohl als Koordinatorin in der Einzelfall- und Familienhilfe, mit Schwerpunkt junge Autisten, als auch im betreuten Wohnen für Menschen mit geistigen Behinderungen. Parallel dazu folgen Ausbildungen zur Kommunikations- und Verhaltenstrainerin und zum Coach, später zur Telefonseelsorgerin.

 

Seit 2002 arbeitet sie für die Kirchliche TelefonSeelsorge Berlin im Bereich des Freiwilligenmanagements, der Personalentwicklung und der Qualitätssicherung. Diese Arbeit stößt wichtige Entwicklungen an: die Arbeit in der Hilfe für Helfende, die religionenübergreifende Arbeit mit jüdischen und muslimischen Kollegen, und über das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ und die Email Beratung des KiKa, schließlich verstärkt auch die Arbeit mit dieser Altersgruppe.

 

Die Ausbildung zur Dramatherapeutin führt die Kompetenzen aus den bisherigen Berufsfeldern zusammen und bietet Möglichkeiten, Training, Therapie und Spiel produktiv zu verknüpfen. Neben eigenen neuen künstlerischen Aktivitäten, u.a. als Ensemblemitgliedes des „Kanaltheaters“ in Eberswalde / http://kanaltheater.de / und als Frontfrau der Band 'Auf Krücken durch Rom' / https://www.aufkruecken.com /, führen die theatertherapeutischen Methoden die berufliche Arbeit in eine neue Richtung: Resilienztrainings für Erwachsene, Kinder und Jugendliche und die Stabilisierung von Menschen mit traumatischen Erfahrungen.

Seit 2016 ist sie im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Theatertherapie e.V. / http://www.dgft.de /.

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